MISSION STATEMENT

Who said that camping is for the dull and careless? The Gentleman Camper offers an elegant alternative way of travelling and living. He’s into style, but also into nature. He’s an independent mind and a free spirit. He enjoys living for the moment, but always looks fot the authentic and valuable things in life. Whether he buys it or just enjoys looking at it.

Montag, 16. Mai 2011

Recommended Stopover: Gutenbornerhof, Weinheim/Alzey

Das schöne am Gentleman Camping (und am bewohnbaren Auto) ist ja, dass man lange Strecken, die man früher notgedrungen in einem Stück fahren musste, nun auch in Etappen angehen und dabei noch etwas regionale Reize entdecken kann. In diesem Sinne empfehlen wir, zumindest für Holland-Reisende, den Zwischenhalt bei Jutta Born und Familie auf dem Weingut Gutenbornerhof in Weinheim bei Alzey.



Das Gut, das regionentypische Weine - durchaus auch solche mit Anspruch - produziert, liegt ziemlich genau auf halbem Weg und zeichnet sich durch einen sehr schönen, hellen, sauberen und extrem ruhigen Standplatz für Wohnmobile aus. Die Landschaft ist lieblich hügelig, das Autobahnkreuz Alzey (A61/A63) nicht weit weg und dennoch in keiner Weise hörbar. So muss Camper-Gastfreundschaft aussehen!

Visiting Piet Hein Eek, Eindhoven

Piet Hein Eek Restaurant Eindhoven NL

Der unglaubliche, unverwechselbare, unermüdliche holländische Ausnahme-Designer PIET HEIN EEK, seit langem einer unserer Favoriten, hat auf dem ehemaligen Philips-Gelände "Strijp-S" in Eindhoven NL Ende 2010 einen der schönsten, zeitgeistigsten und überwältigendsten Lifestyle-Abenteuer eröffnet, das wir in jünster Zeit besucht haben!

Piet Hein Eek Tisch aus Abbruchholz mit Tongeschirr.


Piet Hein Eek Showroom
An der Halvemaanstraat befindet sich, in einem wunderbaren Industriekomplex mit Backsteinmauern und viel Tageslicht, das ganze Universum des Piet Hein Eek, also ein Laden, ein Showroom, eine freie Ausstellungsfläche mit experimentellem Charakter, eine Galerie, die Werkstätten und Lager, ein Café/Restaurant und die Ateliers.



Typisch für Piet Hein Eek ist sein unkonventioneller Umgang mit Recycling - was irgendwie wiederverwertbar ist, vor allem altes Abbruchholz, wird bei Piet Hein Eek zum neuen Möbel oder Wohnaccessoire. Und was zu vergammelt ist, um noch zu funktionieren, wird wenigstens zur Kunstinstallation ...

Piet Hein Eek Restaurant Interior

Für mehr Informationen über den Ort und den Designer besuchen Sie seine Website, wo es auch einen Webshop gibt. In der Schweiz gibt es seine Sache auch bei Eco Design Home in Zürich zu kaufen.

There's something in the air ...

Unterwäsche-Schaufenster von Marlies Dekkers.
Es wird langsam Zeit, dass Volkswagen das Thema ernsthaft und mit der gebotenen Dringlichkeit anpackt ... Der Bulli schreit förmlich nach einem Relaunch. Diese ewig junge Ikone des mobilen, unbeschwerten Lebens war nie aktueller als jetzt, wo sie sich von Blumenkind- und Hippie-Mief befreit hat und eine neue Generation sich für das Campen auf vier Rädern interessiert ... Einige aktuelle Verneigungen aus Amsterdam, aufgeschnappt Mitte Mai.

Bulli-Notizbuch, erhältlich bei Leafde Amsterdam.
Ach ja, und wenn wir schon dabei sind: Die Farbpalette der T5-Reihe sollte entsprechend erweitert werden, wir schlagen ein kräftiges Orange vor - sicherheitstechnisch wie als Eyecatcher unübertroffen!



Next Century Camper ECCO by Nau



Dieser Tage auf CNN bzw. auf Trendhunter.com entdeckt: Der "Ecco"-Camper von Nau, ein Prototyp für mobiles Vagabundieren im nächsten Jahrhundert. Oder vielleicht doch schon in diesem?


Immerhin lehnt sich die Studie des Designbüros NAU an den VW Bulli an, der für dieses Thema auf ewig Messlatte und Referenz bleibt. Er hat sogar dieselbe Länge, wenngleich  deutlich mehr Breite. Der Ecco-Camper richtet sich an umweltbewusste Menschen, die Nachhaltigkeit genauso schätzen wie Mobilität (ich, ich!).



Clever: Um im geparkten Zustand Raumhöhe zu gewinnen, faltet sich das etwas an einen elektrischen Rasierapparat erinnernde, dreirädrige Mobil wie ein Schweizer Taschenmesser auf und bietet mit viel Glas Rundumblicke in die Umwelt. Der Antrieb erfolgt emissionsfrei und mit Strom, der aus grossen Solarzellen auf dem Dach gewonnen wird.

Bilder von NAu via CNN.com

Montag, 9. Mai 2011

Hit the road, Jack


Volltanken, bitte - der Durchschnittsverbrauch des T5 beträgt derzeit knapp 10 Liter, that's okay. Wir schonen die Kiste ja auch nicht gerade! Und: Die kommende Woche steht ein umfassender Holland-Trip mit dem Gentleman Camper T5 California an: Eindhoven, Arnhem, Amsterdam, Bloemendaal, Dordrecht, Zeeland ... Es wird intensiv!


Gute Lektüre für abendliche Mussestunden muss mit, und – so wie die Wetterprognosen für den Norden gelesen werden dürfen – auch ein Sonnenschutz. Wir empfehlen eine helvetische Qualitätszeitung (für die Lektüre) und ein nordamerikanische Leinen-Schiebermütze (als Sonnenschutz).


Tunlichst zu meiden: Zermürbendes Kolonnenfahren mit langsamen, hässlcihen weissen Riesen-Campern mit Onboard-Toiletten (auch "fahrende Notdurftstationen" genannt) ...


Und auch keine schlechte Idee: hin und wieder die Windschutzscheibe sehr gründlich reinigen. Denn – oh boy! – es schwirrt dieser Tage auch so einiges Kleingetier in der Luft, welches leider gegen so ein solides Fahrwerkzeug wenig Chance hat ...

Transgermania Passage


Eigentlich sollte man diesen Tipp nicht posten, aber ... na gut, tun wir's trotzdem, in der Hoffnung, dass es nicht jeder Depp liest. Deutschland durchfährt man von Süden nach Norwesten hin am besten nicht in gerader Linie (Basel - Karlsruhe - Frankfurt), weil dort immer voll und Stau und Chaos ist, sondern in der zarten Schlangenlinie eines umgekehrten "S".


Denn wer von Singen nach Stuttgart und von dort nach Heilbronn und Mannheim nach Speyer und Koblenz fährt (A81/A6/A61), der umfährt nicht nur die notorischen Problempunkte, sondern bekommt auch noch einiges mehr an landschaftlichem Liebreiz geboten, sei das die lustige "Sauschwänzlebahn" in der Nähe von Villingen-Schwennigen, smarte neue Stadttunnels um Stuttgart, und ... na ja, so einige lustige Begegnung auf der Raststätte ...


Mit einer Mischung aus höchster Alarmbereitschaft und freudvoller Irritiert heit nahmen wir zwischen Stuttgart und Heilbronn unlängst diesen zum kampfbereiten Privat-Panzer umgebauten BMW 7er im Camouflage-Look wahr, der auf dem Dach einen kleinen Geschützturm mitsamt uniformierter Grenadier-Puppe hatte. Der britische Fahrer, auch im Camouflage-Look, war sehr freundlich, doch wollte man lieber nicht so genau fragen, welche Überzeugungen ihn durch sein Leben geleiten ...


 Am Dreieck Hockenheim, Rennsport-Fans mögen's kennen, dreht einem manchmal aus unerklärlichen Gründen der rechte Fuss ein bisschen durch (Restless legs?) und man holt auf der dreispurigen Geraden, bevor es zum Abzweiger geht, das letzte aus dem Fahrzeug raus ...


Üblicherweise kommt an der ingenieurtechnisch noch immer überzeugenden Rheinbrücke bei Speyer ein wenig Freude auf, doch derzeit wird das Bauwerk saniert und stellt deshalb ein knapp zweispuriges Nadelöhr dar.


Um Aachen (A4) wechselt man innerlich die Amtssprache. Weil das Ziel - die Nordseeküste – nicht mehr sehr weit ist und ein Schwenker über Antwerpen ja auch die schöne Möglichkeit bietet, beim abendlichen Rasten die guten, bekömmlichen Erzeugnisse der belgischen Bierindustrie zu verkosten ... Danach sollte man aber ruhen, nicht weiterfahren.

Donnerstag, 28. April 2011

VW New Bulli - a review

... und ein schönes Stück über das neue, in diesem Frühjahr enthüllte Bulli-Konzept von VW auf der sehenswerten Website des "Radical Mag" ...