MISSION STATEMENT

Who said that camping is for the dull and careless? The Gentleman Camper offers an elegant alternative way of travelling and living. He’s into style, but also into nature. He’s an independent mind and a free spirit. He enjoys living for the moment, but always looks fot the authentic and valuable things in life. Whether he buys it or just enjoys looking at it.

Freitag, 5. August 2011

Tour de Suisse, Tag 5 - Berner Oberland

Der fünfte Tag führte in ein anderes, aber nicht minder reizvolles Berggebiet der Schweiz: das Berner Oberland. Ziel war der idyllisch im gleichnamigen Tal gelegene Ort Lauterbrunnen, von wo aus die Wengernalpbahn nach Wengen oder die Kleine Scheidegg fährt oder von wo aus man entlang dramatischen Wasserfällen hoch nach Stechelberg wandern kann. Einer der spektakulärsten Einzelfälle ist der Staubbach ...


Von den Hochplateaus über den fast senkrechten Felswänden des Lauterbrunnentals stürzen sich im Minutentakt tollkühne Base Jumper, die in ihren speziellen Anzügen wie Batman durch den Himmel ziehen und kurz vor dem Talboden den Fallschirm ziehen. Wie das aus der Sicht der Springenden aussieht, kann man hier und hier entdecken.


 Das absolut wahnsinnigste und grossartigste im Lauterbrunnental sind aber die Trümmelbachfälle, ein unterirdischer Reigen von zehn Gletschbach-Wasserfällen, die aus den Gletscher von Eiger, Mönch und Jungfrau mit eiskaltem Wasser gespeist werden und einem tosend die Urgewalt der Alpen um die Ohren hauen. Drinnen in Berg ist es etwa drei Grad kalt, während  20'000 Liter Wasser pro Sekunde an einem vorbei in die felsige Tiefe schiessen.





Nach diesem wirklich ergreifenden Naturspektakel der Extraklasse empfehlen wir dringend einen Imbiss im kleinen Gasthaus der Von Allmens unterhalb der Trümmelbachfälle - besser Sandwiches gibt's kaum irgendwo, ausserdem ist das Gasthaus selbst in liebevollster Weise restauriert worden.


Der California wurde übrigens für eine Nacht auf dem Dorfkirchplatz von Lauterbrunnen abgestellt. Obwohl die kleinen Hofcampings des Lauterbrunnentales, insbesondere die von Stechelberg, absolut auch eine Option gewesen wären - nicht nur der spannenden anderen Fahrzeuge wegen ...


... denn nun ging es mit der Wengernalpbahn hoch auf die Kleine Scheidegg! Das Bähnchen beisst sich dank Zahnrädern taper in 45 Minuten den Berg hoch, wo man schliesslich auf über 2000 MEter Höhe in einer anderen Welt ohne Bäume ankommt.


Tief hängende Wolken verdeckten vorderhand den Blick auf die unmittelbar hinter dem wunderbaren Hotel Bellevue des Alpes stehende Eigernordwand. Doch unser Interesse galt vorderhand sowieso erst einmal dem herrlichen Hotel, das in allerschönster Weise renoviert wurde und zu Recht zum "Historischen Hotel des Jahres 2011" gewählt wurde. 


Die Zimmer des Bellevue des Alpes auf der Kleinen Scheidegg sehen aus wie anno 1912, und sie verfügen über alles, was man hier oben braucht: Ein tolles Bad, ein stattliches Bett mit bester Bettwäsche und absoluter Ruhe. Fernseher und Minibar braucht hier keiner!




Tour de Suisse, Tag 4 - Engadin und zurück


Der vierte Tag der Tour de Suisse war geprägt von einigen Kurven, Pässen und Kilometern - wetterbedingt war wenig anderes als lustvolles Herumfahren möglich. Unterwegs waren auch gefühlte 120 wundrschöne Oldtimer des Typs Citroën Traction Avant, die von St. Moritz über den Julier nach Davos unterwegs waren.


Zwischenhalt in Pontresina - wo nächstes Mal sicher auf dem Camping Plauns Morteratsch übernachtet wird, der grossartig liegt.


Den Rückweg nach Filisur nahmen wir über den Albulapass, auf dessen Passhöhe einen urplötzlich freundlicher Langsamverkehr der überraschenden Art zum Schritttempo zwingt. 

 


Den langen Tag auf verschiedenen Pässen krönt schliesslich traditionsgemäss ein lokales Bierchen - in Davos/bergün trinkt man Monsteiner Mungga!

Tour de Suisse, Tag 3 - auf ins Bündnerland!

Der dritte Tag der sommerlichen Rundreise durchs Alpenland führte vom Rheintal nach Graubünden, genauer: nach Klosters und Davos. In Davos schien sich die ganze Welt auf den Trans Alpine Marathon vorzubereiten...


 ... So auch die lieben Freunde Beni und Jeannette, die man dort unverhofft traf, wie sie von der Apotheke zurückkamen, um Aufputschmittel für den 80-Kilometer-Lauf zu kaufen ...


Quartier bezogen wurde aber nicht in Davos, weil der dortige Campingplatz ungefähr den Charme einer Bergbahn-Talstation mit direktem Schnellstrassenanschluss hat, sondern unterhalb des Dörfchens Filisur, auf dem Naturcamping "Islas", der wunderbar versteckt am Flüsschen im Tal liegt, und wo man zwischen alten Bäumen ein lauschiges Plätzchen aufsuchen darf.



Eine dringende Empfehlung ist der wunderbare, malerische und leicht zu schaffende "Wasserweg" entlang der Albula, der einen an Eisen- und Schwefelquellen vorbei nach Alvaneu und zurück hoch nach Filisur führt.



Auf dem Wasserweg kommt man auch am Golfplatz Alvaneu vorbei, dessen Mitglieder über einen besonderen Service verfügen können: Einen "professional ballwasher"! Allerdings war das Gerät für einen Selbstversuch etwas zu hoch eingestellt, der "Gentleman Camper" hatwohl zu kurze Beine, um in den Genuss dieser automatischen Intimreinigung zu kommen ...



Einkaufen soll man während dieses Rundgangs durch Albulatal auf der Ranch Farsox von Cordo Simeon und Gaby Mani, die einen reizenden kleinen Hofladen mit Leckereien aus der Region führen und die auch selbst Forellen züchten, die im klaren Bergwasser gross werden.

Tour de Suisse, Tag 2 - Appenzellerland


Das Appenzellerland hat einen ganz eigenen, unwiderstehlichen Reiz - die Mischung zwischen verschrobener Ländlichkeit und raffiniertem Geschäftssinn, mit dem Touristen angezogen und versorgt werden, spricht für sich.
Die Appenzeller sprechen nicht viel, aber sie sind schlau. Und die schönsten Gesichten über sie liest man im toll gemachten Regionalblatt, dem "Appenzeller Volksfreund". Man findet ihn etwa in der wunderbaren Eisdiele "Lokal" am treffend benannten Schmäuslemarkt.

Einen guten Mittagstisch inmitten der Fussgängerzone bietet die Bäckerei "Drei Könige" - fast ein bisschen mondän für Appenzell, aber schon richtig. Toll ist die stilvolle Möblierung der Terrasse, denn, so die Leute von den "Drei Königen": "Der Gast ist König - und Könige sitzen nicht auf Plastikmöbeln."



Das Nachtlager aufgeschlagen hat der "Gentleman Camper" auf dem Appenzeller "Eischen", wo einer von zwei grösseren Appenzeller Campingplätzen zu finden ist. Achtung: der Platz liegt etwa 45 Minuten Fussmarsch über dem Städtchen - der Weg lohnt sich allerdings sehr, denn er führt entlang den ortstypischen Symbolen religiöser Verehrung vorbei an Kuhherden und über wunderbar matschige, gluckernde Torfwiesen.



Wer den Fussmarsch scheut, dem sei der auf Abruf fahrende "Publicar" empfohlen, der vom Appenzeller Bahnhof auf den Eischen fährt.Mit bis zu 15 Personen findet man in den wendigen Mini-Postautos locker Platz.




Auf dem Eischen, zu dem ein respektabler Landgasthof gehört und der Kindern einen grossen Abentzeuerspielplatz bietet,  ist es gemütlich, aber mitunter frisch!Das Bier hätte man Mitte Juli draussen kaum kühlen müssen ...



Die Abgeschiedenheit des Eischen macht sich abends bezahlt, wenn man vom Berg aus einen wunderbaren Ausblick auf das Appenzellerland, den Alpstein und das ständig wechselnde wetter hat.




Auch der Morgen auf dem Appenzeller Hausberg ist toll - das Wetter durchzogen, aber das Licht perfekt, und die Luft frisch wie nirgends im Flachland.



Der Aufbruch zur nächsten Etappe erfolgte am Morgen des 29. Juli und führte von Appenzell über den "Stoss" (943 M.ü.M.) ins St. Galler Rheintal.

Tour de Suisse, Tag 1 - von Zürich über die Hulftegg an den Bodensee

Palladium meets California.
Diesen Sommer ging's mit dem VW California auf eine zehntägige und 1120 Kilometer lange Rundreise durch die Schweiz. Warum auch in den Süden fahren, wenn doch hier die herrlich feuchte Monsunzeit ist? Ausgangspunkt war Zürich, von wo der Weg am ersten Tag nach Winterthur, durchs etwas marode Tösstal und dann über die Hulftegg ins Toggenburg und dann an den Bodensee führte.


Die Hulftegg ist ein mittelfieser Pass auf ca. 1000 Meter Höhe, der das Zürcher Hinterland mit der St. Galler Pampa verbindet und eine erste gute Fingerübung für grössere Pässe darstellt. Er wird auch gerne von Radrennfahrern befahren. Sonst ist nicht viel los, aber es wäre auch nicht richtig, wenn man sagen würde, dass dort keine Sau lebt - siehe folgendes Bild.



Das Ziel am Bodensee hiess SEEHORN im Egnach TG - ein soeben neu ausgebauter Campingplatz direkt am See, der jetzt (leider) noch den landschaftlichen Charme eines grösseren Parkplatzes hat, aber über absolut erstklassige sanitäre Anlagen verfügt. Die Bäder, Duschen, WCs und alles waren vom feinsten, und die Gastgeber auch.




Darauf erst einmal ein Gläschen - die ersten 130 Kilometer wollten gefeiert sein! Vom Camping Seehorn gelangt man in rund einer Stunde bequem und auf schönen Feldwegen nach Romanshorn, von wo die Autofähren nach Friedrichshafen abgehen. Wunderbarer Ort - ein bisschen wie St. Tropez am Bodensee ... ;-)



Der Hafen von Romanshorn ist überblickbar und bietet einen schönen Rundgang entlang der majestätitschen Flotte der Bodensee-Schifffahrt - und je nach Saison kann man auch Privaten beim Wassern ihrer frisch überholten Wasserfahrzeuge zusehen ....


Im Sommer MUSS man im Thurgau Obst kaufen - am besten Äpfel, die Gegend ist bekannt dafür - und die "Thurgauer Apfelkönigin 2011" kommt aus Egnach! Auch nicht zu verachten sind allerdings die lokalen Kirschen, welche mitunter die Grösse von Tischtennisbällen haben.


Der Bodensee ist früh morgens, wenn noch leichter Nebel darüber wabert, wunderschön. Und seine Bewohner sind stolz und neugierig ...



Donnerstag, 4. August 2011

Camper mieten?


Schöne Dinge soll man teilen - deswegen bieten wir unseren voll ausgerüsteten Gentleman Camper VW California T5 TDI (180 PS, Automat, Standheizung, Küche) auch anderen vagabundierenden Menschen mit Stil für Wochenenden und Wochenausflüge innerhalb Nord- und Westeuropas (Keine Reisen nach Ost- und Südosteuropa) zur Miete an. Maximalbelegung: 2 Erwachsene und 2 Kinder.

Konditionen:
- 400 Franken für ein Wochenende (Do.abend bis Montagmorgen) inkl. 400 km.
- 600 Franken für eine Woche (Freitag bis Freitag) inkl. 600 km.
- 1000 Franken für zwei Wochen (inkl. 1000 km).
- Individuelle Mehrkilometer -.50 Fr./km

Termine und individuelle Anfrage per Mail hier.

A great campers diary

Mustang Camping © Thomas De Monaco

Wir empfehlen von ganzem Herzen einen Besuch bei THOMAS DE MONACO's Tumblr-Diary, der die letzten vier Wochen von einer ausgedehnten California-Tour nach Skandinavien gemacht hat und jeden Tag ein sehr schönes Foto seiner Reise postet.

Insel in Schweden © Thomas De Monaco