MISSION STATEMENT

Who said that camping is for the dull and careless? The Gentleman Camper offers an elegant alternative way of travelling and living. He’s into style, but also into nature. He’s an independent mind and a free spirit. He enjoys living for the moment, but always looks fot the authentic and valuable things in life. Whether he buys it or just enjoys looking at it.

Freitag, 5. August 2011

Tour de Suisse, Tag 2 - Appenzellerland


Das Appenzellerland hat einen ganz eigenen, unwiderstehlichen Reiz - die Mischung zwischen verschrobener Ländlichkeit und raffiniertem Geschäftssinn, mit dem Touristen angezogen und versorgt werden, spricht für sich.
Die Appenzeller sprechen nicht viel, aber sie sind schlau. Und die schönsten Gesichten über sie liest man im toll gemachten Regionalblatt, dem "Appenzeller Volksfreund". Man findet ihn etwa in der wunderbaren Eisdiele "Lokal" am treffend benannten Schmäuslemarkt.

Einen guten Mittagstisch inmitten der Fussgängerzone bietet die Bäckerei "Drei Könige" - fast ein bisschen mondän für Appenzell, aber schon richtig. Toll ist die stilvolle Möblierung der Terrasse, denn, so die Leute von den "Drei Königen": "Der Gast ist König - und Könige sitzen nicht auf Plastikmöbeln."



Das Nachtlager aufgeschlagen hat der "Gentleman Camper" auf dem Appenzeller "Eischen", wo einer von zwei grösseren Appenzeller Campingplätzen zu finden ist. Achtung: der Platz liegt etwa 45 Minuten Fussmarsch über dem Städtchen - der Weg lohnt sich allerdings sehr, denn er führt entlang den ortstypischen Symbolen religiöser Verehrung vorbei an Kuhherden und über wunderbar matschige, gluckernde Torfwiesen.



Wer den Fussmarsch scheut, dem sei der auf Abruf fahrende "Publicar" empfohlen, der vom Appenzeller Bahnhof auf den Eischen fährt.Mit bis zu 15 Personen findet man in den wendigen Mini-Postautos locker Platz.




Auf dem Eischen, zu dem ein respektabler Landgasthof gehört und der Kindern einen grossen Abentzeuerspielplatz bietet,  ist es gemütlich, aber mitunter frisch!Das Bier hätte man Mitte Juli draussen kaum kühlen müssen ...



Die Abgeschiedenheit des Eischen macht sich abends bezahlt, wenn man vom Berg aus einen wunderbaren Ausblick auf das Appenzellerland, den Alpstein und das ständig wechselnde wetter hat.




Auch der Morgen auf dem Appenzeller Hausberg ist toll - das Wetter durchzogen, aber das Licht perfekt, und die Luft frisch wie nirgends im Flachland.



Der Aufbruch zur nächsten Etappe erfolgte am Morgen des 29. Juli und führte von Appenzell über den "Stoss" (943 M.ü.M.) ins St. Galler Rheintal.

Tour de Suisse, Tag 1 - von Zürich über die Hulftegg an den Bodensee

Palladium meets California.
Diesen Sommer ging's mit dem VW California auf eine zehntägige und 1120 Kilometer lange Rundreise durch die Schweiz. Warum auch in den Süden fahren, wenn doch hier die herrlich feuchte Monsunzeit ist? Ausgangspunkt war Zürich, von wo der Weg am ersten Tag nach Winterthur, durchs etwas marode Tösstal und dann über die Hulftegg ins Toggenburg und dann an den Bodensee führte.


Die Hulftegg ist ein mittelfieser Pass auf ca. 1000 Meter Höhe, der das Zürcher Hinterland mit der St. Galler Pampa verbindet und eine erste gute Fingerübung für grössere Pässe darstellt. Er wird auch gerne von Radrennfahrern befahren. Sonst ist nicht viel los, aber es wäre auch nicht richtig, wenn man sagen würde, dass dort keine Sau lebt - siehe folgendes Bild.



Das Ziel am Bodensee hiess SEEHORN im Egnach TG - ein soeben neu ausgebauter Campingplatz direkt am See, der jetzt (leider) noch den landschaftlichen Charme eines grösseren Parkplatzes hat, aber über absolut erstklassige sanitäre Anlagen verfügt. Die Bäder, Duschen, WCs und alles waren vom feinsten, und die Gastgeber auch.




Darauf erst einmal ein Gläschen - die ersten 130 Kilometer wollten gefeiert sein! Vom Camping Seehorn gelangt man in rund einer Stunde bequem und auf schönen Feldwegen nach Romanshorn, von wo die Autofähren nach Friedrichshafen abgehen. Wunderbarer Ort - ein bisschen wie St. Tropez am Bodensee ... ;-)



Der Hafen von Romanshorn ist überblickbar und bietet einen schönen Rundgang entlang der majestätitschen Flotte der Bodensee-Schifffahrt - und je nach Saison kann man auch Privaten beim Wassern ihrer frisch überholten Wasserfahrzeuge zusehen ....


Im Sommer MUSS man im Thurgau Obst kaufen - am besten Äpfel, die Gegend ist bekannt dafür - und die "Thurgauer Apfelkönigin 2011" kommt aus Egnach! Auch nicht zu verachten sind allerdings die lokalen Kirschen, welche mitunter die Grösse von Tischtennisbällen haben.


Der Bodensee ist früh morgens, wenn noch leichter Nebel darüber wabert, wunderschön. Und seine Bewohner sind stolz und neugierig ...



Donnerstag, 4. August 2011

Camper mieten?


Schöne Dinge soll man teilen - deswegen bieten wir unseren voll ausgerüsteten Gentleman Camper VW California T5 TDI (180 PS, Automat, Standheizung, Küche) auch anderen vagabundierenden Menschen mit Stil für Wochenenden und Wochenausflüge innerhalb Nord- und Westeuropas (Keine Reisen nach Ost- und Südosteuropa) zur Miete an. Maximalbelegung: 2 Erwachsene und 2 Kinder.

Konditionen:
- 400 Franken für ein Wochenende (Do.abend bis Montagmorgen) inkl. 400 km.
- 600 Franken für eine Woche (Freitag bis Freitag) inkl. 600 km.
- 1000 Franken für zwei Wochen (inkl. 1000 km).
- Individuelle Mehrkilometer -.50 Fr./km

Termine und individuelle Anfrage per Mail hier.

A great campers diary

Mustang Camping © Thomas De Monaco

Wir empfehlen von ganzem Herzen einen Besuch bei THOMAS DE MONACO's Tumblr-Diary, der die letzten vier Wochen von einer ausgedehnten California-Tour nach Skandinavien gemacht hat und jeden Tag ein sehr schönes Foto seiner Reise postet.

Insel in Schweden © Thomas De Monaco

Montag, 27. Juni 2011

Destination Paradise: Domaine Les Moulins, Ile de Noirmoutier


Gerade reingekommen: "Camping", schreibt eine renommierte Agentur freundlich und treffsicher, "wird derzeit aufgewertet und zieht eine neue, gut situierte und anspruchsvollere Kundschaft an." Yep. "Dies wird ein regelrechtes Gesellschaftsphänomen überall in Europa", so der Text weiter, und dann der Hinweis auf eine Adresse, die uns dann mal wundernimmt für die Nachsaison im Herbst (denn im Hochsommer würden wir auch da nicht freiwillig hinfahren): Die Domaine Les Moulins in der Vendée auf der Insel Noirmoutier. Der Platz hat 5 Sterne und gehört damit zu den besten den Landes.


Das "Village Légende" verfügt über 110 Camping-Stellplätze mit und ohne Stromanschluss, darunter auch solche für Wohnwagen und Campingmobile (inkl. Wasseranschluss, Abwasserentsorgung). Wer keinen Camper hat: die Domaine verfügt auch über 33 vollständig ausgestattete "Ecolodges" inmitten der grünen Vegetation der Insel. Und wer echt ausspannen will: Es gibt sogar einen Wellnessbereich mit Hammam, Sprudelbad und Massagen.

Sonntag, 26. Juni 2011

Hotel meets Camping - das hybride mobile Leben



Gute Idee, die wir da auf Designboom entdeckt haben - wenngleich sie sich, wie so viele schöne Dinge im Leben, noch im Entwurfsstadium befindet: Jon Salerno's Habitat Microhome Concept.


Das Konzept sieht vor, dass man künftig mit einem standardisierten Elektro-Fahrzeug an passenden Mobilhomes andocken kann und damit von der Last befreit wäre, dauernd wie eine Schnecke sein ganzes Haus mit sich in der Welt herumzutragen. Das Häuschen würde rund 35 m2 Grundfläche haben und kommod genug sein, um eine Familie zu beherbergen. Das Auto wird, einmal angedockt, zum Teil des Ganzen und fungiert dann, mit umgedrehten Sitzen, als Wohnzimmer. Why not!

Freitag, 3. Juni 2011

Gentleman Camper - jetzt im "Volkswagen Magazin"



In der aktuellen Ausgabe des Schweizer "Vokswagen Magazins" ab Seite 52: Die heiligen Überzeugungen, Erlebnisse und Pläne des Gentleman Campers - fotografiert und beschrieben von Dominique Zahnd ... merci!


Zu bestellen unter www.volkswagen.ch/magazin oder per Mail an info@arcoma.ch